Vorher, nachher, besser: Das sind die Neuerungen beim Stuttgarter GrundSchutz+ im Detail.

Verschaffen Sie sich einen ersten schnellen Überblick, welche Neuerungen seit 1.7. beim Stuttgarter GrundSchutz+ gelten – und welche Vorteile Ihre Kunden davon haben.

Die wichtigsten Highlights haben wir hier für Sie verkürzt zusammengestellt. Weitere Details entnehmen Sie bitte den Versicherungsbedingungen.

Neu im Stuttgarter Stuttgarter GrundSchutz+ | easi – Die Stuttgarter Einkommensabsicherung
Das ist neu seit 1.7.

Mehrfach verbessert: easiswitch Wechseloption vom GrundSchutz+ in die BU

Wie war es vorher?

  • BU-Umtausch in gleicher Höhe wie die GrundSchutz+-Rente, max. 15.000 € Jahresrente, ohne erneute Gesundheitsprüfung
  • Wechsel vom GrundSchutz+ nur in den Tarif BU PLUS möglich
  • 4 Wechselereignisse: 1. Erreichen der gymnasialen Oberstufe (11. Klasse); 2. Meisterprüfung; 3. Abschluss eines akademischen Studiengangs; 4. erstmalige Aufnahme einer nicht selbstständigen Tätigkeit nach Abschluss eines Studiums oder einer Ausbildung

Wie ist es jetzt?

  • BU-Umtausch in gleicher Höhe wie GrundSchutz+-Rente, max. 18.000 € Jahresrente, ohne erneute Gesundheitsprüfung
  • Wechsel vom GrundSchutz+ jetzt auch in den Tarif BU PLUS premium möglich – mit Leistung bereits bei Arbeitsunfähigkeit
  • Wechselereignisse ohne erneute Gesundheitsprüfung erweitert um den Abschluss einer staatlich anerkannten Aufstiegsfortbildung

Was bedeutet das für Ihre Kunden?

Mit der Erhöhung der BU-Jahresrente und der tariflichen Erweiterung bieten Sie Ihren Kunden noch mehr Flexibilität und individuelle Gestaltungsoptionen beim Wechsel in die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Außerdem können Ihre weiterbildungswilligen Kunden jetzt nicht nur nach dem Abschluss einer Meisterprüfung ohne erneute Gesundheitsprüfung in die BU wechseln, sondern auch nach bestandener Abschlussprüfung im Rahmen einer anerkannten Aufstiegsfortbildung, wie zum Techniker oder Fachwirt.

Altersgerecht angepasst: Grundfähigkeit „Heben und Tragen“ (Zusatzpaket fit)

Wie war es vorher?

Allgemeine Regelung: 2 kg, Sonderregelung für Kinder bis 6 Jahre: 1 kg

Wie ist es jetzt?

Neue, altersgerechte Gewichtsstaffel:

  • 5 kg bei Personen ab 15 Jahren
  • 2 kg für Kinder zwischen 7 und 14 Jahren
  • 1 kg für Kinder bis 6 Jahre

Was bedeutet das für Ihre Kunden?

Durch die verbesserte Gewichtsstaffel kann der Verlust der Grundfähigkeit „Heben und Tragen“ für Versicherte ab dem vollendeten 15. Lebensjahr nun deutlich früher eintreten als bisher. Schließlich ist es erheblich schwieriger, einen 5 kg schweren Gegenstand mit einem Arm zu heben und 5 m weit zu tragen, als einen 2 kg schweren Gegenstand.

Erweitert: Grundfähigkeit „Auto fahren“ (Zusatzpaket mobil)

Wie war es vorher?

Leistungsauslöser: Entzug der Fahrerlaubnis aufgrund körperlicher Einschränkungen oder Ablehnung der Erteilung der Fahrerlaubnis aufgrund körperlicher Einschränkungen vor dem 30. Lebensjahr

Wie ist es jetzt?

Wir leisten zusätzlich zu den bisherigen Leistungsauslösern, wenn die versicherte Person aufgrund körperlicher Einschränkungen die Fahrerlaubnis bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde freiwillig abgibt.

Was bedeutet das für Ihre Kunden?

Häufig führen körperliche Einschränkungen nicht gleich oder automatisch zu einem behördlichen Entzug der Fahrerlaubnis. Mit der neuen Regelung können Ihre Kunden bei körperlichen Einschränkungen sofort selbst aktiv werden und damit die Leistungen der Stuttgarter zeitnah beanspruchen.

Erweitert: Grundfähigkeit „Nutzung des öffentlichen Personennah- und -fernverkehrs“

Wie war es vorher?

Versichert ist der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) mit einer maximalen Beförderungszeit von 1,5 Stunden.

Wie ist es jetzt?

Versichert ist zusätzlich auch der Personenfernverkehr. Außerdem wurde die maximale Beförderungszeit auf 2 Stunden erhöht.

Was bedeutet das für Ihre Kunden?

Gerade Berufspendler sind häufig auf die regelmäßige Nutzung von z. B. Fernzügen angewiesen. Mit der Erweiterung der Grundfähigkeit „ÖPNV“ um den Personenfernverkehr – inklusive der Erhöhung der dazugehörigen Beförderungszeit auf max. 2 Stunden – reagieren wir auch auf die Bedürfnisse dieser Kunden.

Begrenzt: Leistungsausschluss bei Alkohol-, Drogen- und Medikamentenmissbrauch

Wie war es vorher?

Genereller Leistungsausschluss bei Alkohol-, Drogen- und Medikamentenmissbrauch

Wie ist es jetzt?

Der Leistungsausschluss ist auf wenige Grundfähigkeiten begrenzt

Was bedeutet das für Ihre Kunden?

Wenn ein Kunde nach dem Konsum von Alkohol, Drogen oder Medikamenten eine oder mehrere Grundfähigkeiten verliert, hat er in vielen Fällen trotzdem Anspruch auf Leistungen aus dem GrundSchutz+. Von der Leistung ausgeschlossen sind ab jetzt nur noch der Verlust folgender Grundfähigkeiten bzw. folgende Einschränkungen oder Erkrankungen:

  • Gleichgewicht halten
  • Nutzung des öffentlichen Personennah- und -fernverkehrs
  • eigenverantwortliches Handeln
  • Pflegebedürftigkeit
  • im Zusatzpaket mobil: Auto fahren
  • im Zusatzpaket smart: Einschränkung der geistigen Leistungsfähigkeit, schwere Depression und Schizophrenie

NEU: endloser Dynamikwiderspruch

Wie war es vorher?

Widerspruch gegen die jährliche Dynamikerhöhung ist höchstens zweimal in Folge möglich, sonst verfällt der Anspruch auf zukünftige Dynamikangebote ohne erneute Gesundheitsprüfung

Wie ist es jetzt?

Endloser Dynamikwiderspruch

Was bedeutet das für Ihre Kunden?

Ihre Kunden können bis maximal 5 Jahre vor dem vereinbarten Beitragszahlungsende beliebig oft hintereinander einer jährlichen Dynamikerhöhung widersprechen. Besonders sinnvoll ist diese neue Regelung z. B. für Eltern, die für ihre Kinder eine Einkommensabsicherung abschließen: Sie können so die Beitrags- und Rentenhöhe während der Schul- oder Ausbildungszeit erst einmal auf einem konstanten Niveau halten.

Wird der Vertrag später einmal auf das dann berufstätige Kind übertragen, kann das Kind jederzeit die Dynamikerhöhungen wieder aufnehmen – passend zur eigenen (Einkommens-)Situation. Und das ohne erneute Gesundheitsprüfung.

Der endlose Dynamikwiderspruch gilt auch in der BU PLUS.

Verdoppelt: Erhöhungsgrenze bei der Nachversicherung

Wie war es vorher?

Die Summe aller Nachversicherungen ist insgesamt auf 100 % der ursprünglich vereinbarten Jahresrente, max. 30.000 €, begrenzt

Wie ist es jetzt?

Die Summe aller Nachversicherungen ist insgesamt auf 200 % der ursprünglich vereinbarten Jahresrente, max. 30.000 €, begrenzt

Was bedeutet das für Ihre Kunden?

Diese Neuregelung ist vor allem für Schüler, Azubis und Studenten interessant.

Mit der Verdopplung der Erhöhungsgrenze können Ihre Kunden ihre BU PLUS in Zukunft noch besser an ihre Karriere(sprünge) anpassen.

Die verbesserte Nachversicherungsoption gilt auch in der BU PLUS.

Zinsfrei gestellt: Beitragsstundung bei finanziellen Engpässen

Wie war es vorher?

Verzinste Beitragsstundung – unabhängig vom Grund des finanziellen Engpasses

Wie ist es jetzt?

Zinsfreie Beitragsstundung für den Zeitraum einer: Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, Elternzeit oder Pflegezeit

Was bedeutet das für Ihre Kunden?

Wir finden: Wer aufgrund von Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit in finanzielle Engpässe gerät oder im Rahmen einer Eltern- oder Pflegezeit Verantwortung für seine Kinder oder andere übernimmt, sollte nicht bestraft werden. Deshalb haben wir für unsere Kunden die Beitragsstundung in diesem Zeitraum zinsfrei gestellt.

Die neue zinsfreie Beitragsstundung gilt auch in der BU PLUS.

Alle Verbesserungen in der BU PLUS finden Sie hier.

Alle easi-Highlights für Kids und Jugendliche finden Sie hier.

Weitere Informationen zum GrundSchutz+ finden Sie hier.

Weitere Informationen zum GrundSchutz+ für Kids finden Sie hier.